Patienten-Infos anlässlich der Corona-Krise

Myofunktionelle Störung

Eine myofuntionelle Störung ist eine Schluckstörung, bei der sich die Muskeln im Gesichtsbereich im Ungleichgewicht befinden.

 

Der Mund ist meist geöffnet und die Zunge liegt schlaff am Mundboden.

Dieser geöffnete Mund führt häufig zu unkontrolliertem Speichelfluss, welcher wiederum zu einem Ausschlag um den Mund führen kann.

Die Nahrung wird nur unzureichend gekaut. Häufig sehen wir auch, dass anstelle eines Abbeißens ein Abreißen erfolgt.

Die Oberlippe ist oft verkürzt, da sie nicht trainiert wird. Die betroffenen Patienten sehen zumeist müde aus und ihre Konzentration lässt schnell nach.Die Mimik ist oft eingeschränkt, böse oder erstaunt gucken ist nicht möglich.

Dadurch, dass sich die Zunge beim Schlucken nach vorne drückt, verschieben sich auch die vorderen Schneidezähne.

Kieferorthopädische Maßnahmen ohne eine gleichzeitige logopädische Therapie sind oft nicht zielführend, da die Ursache nicht behoben wird.

Häufige Ursachen

  • Vergrößerte Saugöffnung an Babyflaschen
  • Vergrößerte Mandeln
  • Verkürzte Zungenbändchen
  • Mundatmung durch häufige Infekte
  • Zulange Nutzung des Schnullers oder Daumenlutschen

Therapie

Eine myofuntionelle Störung sollte möglichst früh behandelt werden, um die Folgen für Sprachentwicklung, Muskulatur und Konzentration einzudämmen.

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